Chancen und Hindernisse der digitalen Umsetzung identifizieren
Die folgenden Prinzipien helfen Ihnen dabei, Chancen der digitalen Umsetzung auszuschöpfen und Hindernisse zu erkennen. Nutzen Sie die Prinzipien auch, um mit beteiligten Akteurinnen und Akteuren über die Umsetzung zu sprechen.
So nutzen Sie die fünf Prinzipien für Ihr Regelungsvorhaben
Den Gesamtprozess überprüfen
Wenden Sie die fünf Prinzipien direkt auf eine Skizze Ihres Umsetzungsprozesses an. So lokalisieren Sie relevante Schnittstellen Schritt für Schritt.
Zur Methode VisualisierenStarthilfe für den Regelungstext
Verwenden Sie erprobte Praxisbeispiele als Fundament für Ihre eigenen Formulierungen und profitieren Sie von der Wirklogik bereits bestehender Lösungen.
Impulse für die Umsetzung
Nutzen Sie konkrete Tipps, um die digitalen Potenziale Ihres Regelungsvorhabens voll auszuschöpfen und Hürden frühzeitig zu identifizieren.
Digitale Angebote für alle nutzbar gestalten
Eine Regelung ist dann erfolgreich digitalisiert, wenn sie ohne Medienbrüche und unnötige Behördengänge funktioniert. Konkret bedeutet das: Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen können Anträge intuitiv online stellen, während Behörden die Daten ohne manuelle Nacherfassung systemübergreifend verarbeiten.
Datenwiederverwendung benötigt einheitliches Recht
Normadressatinnen und -adressaten sowie umsetzende Behörden sparen Kosten und Zeit, wenn das Once-Only-Prinzip (öffnet in neuem Fenster) konsequent angewendet wird – also wenn Daten nur einmal angegeben und dann wiederverwendet werden. Die Grundlage dafür sind harmonisierte Rechtsbegriffe, ein datenschutzkonformer Austausch und die Berücksichtigung etablierter technischer Standards.
Etablierte Technologien ermöglichen effiziente Umsetzung
Digitale Angebote können schneller bereitgestellt sowie günstiger entwickelt und betrieben werden, wenn sie auf bestehenden Technologien aufbauen. Offene, standardisierte Schnittstellen und Open-Source erhöhen die Sicherheit der Angebote und fördern die Interoperabilität.

